Mama,
du bist gegangen, bevor ich dir zeigen konnte, wie sehr ich mich bemühe, dich stolz zu machen. So vieles wollte ich dir noch sagen, so vieles wollte ich dir noch beweisen. Doch das Leben hat uns diese Zeit nicht gegeben.
Manchmal stehe ich am Fenster und schaue in den Himmel. Dann rede ich mit dir – leise, in Gedanken, so wie früher, wenn ich Rat gebraucht habe. Ich stelle mir vor, dass du mich hören kannst, dass du da oben bist und lächelst, wenn ich zu dir spreche.
Ich hoffe so sehr, dass du siehst, wie sehr ich kämpfe, wie sehr ich dich liebe und vermisse. Du wirst immer mein Herz sein, meine Stärke, mein Zuhause – egal wie weit der Himmel von mir entfernt ist.
Dein Sohn
Marvin...